Liebe N.,
Du hast absolut Recht. Nichts ist schlimmer als ein verwaistes Blog. Und wir (Kittynn und ich) können Dir (und Euch) versprechen, dass hier bald auch wieder was passieren wird. Wir machen uns gerade ein paar Gedanken, wie wir dieses Blog anders und ein bisschen attraktiver gestalten können. Neue Features. Ein schöneres (?) Logo. Vielleicht sogar eine puzzelige BuchblogStory, die dann von unseren MitLesern nach und nach ergänzt werden kann, eine Art kleines literarisches Bastelstudio also … …möglicherweise schaffen wir es ja auch mal zu einem grenzüberschreitenden Kinobesuch ( a big hug hello to all our dear austrian (feed)readers, followers, whoever) … muss ja dann nicht unbedingt eine JaneAustenVerfilmung sein …
Du siehst, zumindest die Fehler- und Spurensuche läuft auf Hochtouren. Und ich muss mich natürlich an dieser Stelle wieder entschuldigen: in letzter Zeit war privates Krisenmanagement angesagt. Mein Kopf war mit 1000 anderen Dingen voll. Man hat ja leider nur einen Kopf, aber in meinem Fall mindestens drei Leben…
Deine SommerLeseListe ist recht interessant: einige der genannten Titel liegen ebenfalls auf meinem Stapel ewig vernachlässigter Bücher.
Apropos LeseListe: meine würde ungefähr so aussehen:
- Susanne Heinrich „So, jetzt sind wir alle mal glücklich“
- Kurt Cobain „Tagebücher“
- Svetlana Kutschke „Etwas Kleines gut verstecken“
- Michael Chabon „Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier & Clay“
- Gay Talese „Frank Sinatra ist erkältet. Spektakuläre Storys aus vier Jahrzehnten“
- Jonathan Lethem „Du liebst mich, du liebst mich nicht“
- Kurt Vonnegut „Der taubenblaue Drache“
- Nicola Keegan „Schwimmen“
- Gaius Julius Cäsar De bello Gallico / Der gallische Krieg“
- Helmut Krausser „Strom“
- Roberto Bolaño „Die Naziliteratur in Amerika“
Hast du tatsächlich vor, Kafkas gesammelte („sämtliche“) Werke zu lesen ? Ein mutiges Unterfangen Vorhaben, ja fast schon eine Lebensaufgabe (Kafka kann ich nur in sehr kleinen, wohldosierten Etappen genießen, ein medikamentöser Autor; vielleicht überlegst du´s dir ja auch lieber noch mal).
„Schuld und Sühne“ dagegen lohnt sich immer. Ein zeitloses Werk. Und „About a boy“ kann ich auch uneingeschränkt weiterempfehlen, wobei ich finde, dass „A long way down“ Hornbys bisher bester Roman ist.
Alles wird neu, anders und doch gleich. Deshalb hoffen wir, dass trotz unserer abtrünnigen Verhaltensweise noch ein paar Leser übrig geblieben sind. Wäre auch gut, wenn wir – bevor es hier wieder richtig los geht-, ein feedback von Euch erhalten könnten. Konstruktive Kritik, Ihr dürft auch mit Farbbeuteln nach uns schmeißen. Wichtig ist, dass wir wissen, was wir falsch gemacht haben (und was richtig) und wo noch Bedarf an Neuerungen/ Verbesserungen besteht. Innovative Ideen also … please.
Mit anderen Worten: wir lesen uns hoffentlich bald wieder …
Ansonsten: best wishes and happy reading(s),
ml (Frank)
* natürlich sehe ich mich nicht in der Funktion eines „Herausgebers“. Noch nicht mal als Initiator. Wenn überhaupt, dann als ein in gleicher Weise virtuell Buchgeschädigter Buchsüchtiger. En tout cas: dieses Blog kann natürlich immer nur so gut oder schlecht wie seine Konsumenten sein. Es lebt und überlebt von der Re:aktion der Leser. Deshalb nochmals die Bitte: postest und kommentiert soviel Ihr könnt…


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